Am Donnerstag, 14. Mai 2026 fand das Auffahrtsmeeting in Kreuzlingen statt. Für Levi stand der erste Einzelwettkampf im Speerwurf auf lizenziertem Niveau auf dem Programm. Entsprechend gross war die Anspannung vor dem Wettkampf.

Nach einem gelungenen Warm-up und Einwerfen, unter anderem mit dem Speer des späteren Tagessiegers, startete Levi in den Wettkampf mit sechs Versuchen. Aufgrund der grösseren Teilnehmergruppe blieb zwischen den Würfen genügend Zeit, um die Versuche gemeinsam mit den Coaches Ian und Daniel zu analysieren und gezielte Anpassungen vorzunehmen.

Mit einer Bestweite von 40.97 Metern gelang Levi ein erfolgreicher Einstieg auf diesem Niveau. Berücksichtigt man, dass er erst vor rund einem Jahr zum ersten Mal einen Speer in die Hand genommen hat, ist diese Leistung besonders bemerkenswert.

Zwei Wochen später bei sommerlich warmen Bedingungen, am Samstagnachmittag, 30. Mai, ging es bereits zum nächsten Wettkampf nach Thalwil. Nach einem sehr guten Gefühl im Warm-up begann der Speerwurfwettkampf kurz nach 17.00 Uhr.

Die ersten beiden Würfe verliefen jedoch nicht wie erhofft. Dies brachte Levi etwas aus dem Konzept. Er verlor den Fokus und fand in den folgenden Versuchen nicht mehr zur nötigen Konzentration zurück. Am Ende resultierte eine Weite von 38.89 Metern.

Die Enttäuschung unmittelbar nach dem Wettkampf war verständlicherweise gross. Aus Sicht der Coaches war dieser Wettkampf dennoch wertvoll, da er wichtige Erfahrungen und Erkenntnisse für die weitere Entwicklung liefert. Nun gilt es, die Leistung zu analysieren, die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen und den Blick wieder nach vorne zu richten. Bereits am 20. Juni 2026 steht für Levi der nächste Speerwurfwettkampf auf dem Programm.

Am 23. und 24. Mai stand in Landquart alles im Zeichen des Mehrkampfs. Bei anspruchsvollen Bedingungen kämpften die Athletinnen und Athleten um jeden Punkt. Mit dabei waren auch Robin Tinner und Joyce Eggenberger, die für den TV Buchs an den Start gingen und mit starken Leistungen überzeugten.

Für Robin verlief das Wochenende nahezu perfekt. In der Kategorie U14 sicherte er sich den hervorragenden 1. Rang im Vierkampf. Trotz Fussschmerzen zeigte er einen starken Wettkampf und überzeugte mit konstant guten Leistungen in allen Disziplinen.

Mit schnellen 8.88 Sekunden über 60 Meter legte Robin einen ausgezeichneten Start hin. Im Weitsprung erreichte er 4.49 Meter, bevor ihm im Kugelstossen mit 8.59 Metern sogar eine persönliche Bestleistung gelang. Den Abschluss bildeten die kräfteraubenden 1000 Meter, die er in starken 3:24 Minuten absolvierte.

Der verdiente Tagessieg war der Lohn für seinen grossen Einsatz und seine beeindruckende Leistung. Entsprechend gross war die Freude nach dem Wettkampf.

Auch Joyce durfte an diesem Wochenende wertvolle und emotionale Erfahrungen sammeln. Für die U18-Athletin war es der erste Siebenkampf überhaupt und damit gleich eine besondere Herausforderung über zwei Wettkampftage hinweg. Trotz Nervosität meisterte sie ihren Wettkampf mit viel Freude, Mut und grossem Einsatz.

Besonders spannend war für Joyce, dass sie die 100 Meter Hürden sowie die 200 Meter erstmals unter Wettkampfbedingungen absolvierte. Die Hürden lief sie in 18.20 Sekunden, die 200 Meter in starken 27.57 Sekunden. Im Hochsprung überquerte sie 1.40 Meter, während sie im Weitsprung solide 4.84 Meter erreichte.

Für besondere Highlights sorgten ihre persönlichen Bestleistungen im Kugelstossen mit 10.14 Metern sowie im Speerwurf mit 25.52 Metern. Den abschliessenden 800-Meter-Lauf absolvierte sie in 2:46 Minuten und bewies dabei nochmals grossen Kampfgeist.

Mit dem 34. Rang zeigte sich Joyce am Ende sehr zufrieden. Noch wichtiger als die Platzierung war jedoch die Erfahrung, erstmals einen kompletten Siebenkampf zu bestreiten. Die Freude über das Erlebte war nach dem Wettkampf deutlich spürbar. Der Anlass habe enorm viel Spass gemacht und die Motivation für kommende Trainings und Wettkämpfe zusätzlich gesteigert. Bereits jetzt blickt sie voller Vorfreude auf die nächste Austragung.

Die starken Resultate von Robin und Joyce zeigen eindrücklich, dass beim TV Buchs junge und talentierte Athletinnen und Athleten heranwachsen. Gleichzeitig unterstreichen diese Leistungen, dass sich die gezielte Nachwuchsarbeit und die Lizenzierung des Vereins auszahlen.

Daniel Mohr & Thomas Tinner